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Streit um die Zivilklausel an den Hochschulen

Schriftliche Fassung eines Vortrags, den Reiner Braun am 24.01.2015 beim "Zivilklausel-Arbeitstreffen" in Berlin gehalten hat

r.braun 6 j zivilklausel

Süddeutsche Zeitung vom 25.11.2013: Das amerikanische Verteidigungsministerium fördert auch hierzulande Institute und Hochschulen mit Aufträgen in Millionenhöhe. Reiner Braun dazu: "Forschen für den Krieg ist ethisch nicht verantwortbar"

http://www.sueddeutsche.de/politik/2.220/geheimer-krieg-us-militaer-finanziert-deutsche-forscher-1.1826649     (auf S. 1)

 

http://www.sueddeutsche.de/politik/deutsche-forschung-fuer-das-pentagon-armee-der-wissenschaft-1.1826789    (auf S.7)

Liste der Aufträge an deutsche Universitäten

Liste der Aufträge an Stiftungen u.a.

 

Anlässlich der offensichtlichen Unterwanderung der Tübinger Zivilklausel – u. a. durch die Honorarprofessur des Herrn Ischinger und die anhaltende wehrmedizinischen Forschung – versammelten sich Studierende und Aktive aus Friedens- und Gewerkschaftsinitiativen aus zwölf Universitätsstädten (Heidelberg, Karlsruhe, Konstanz, Stuttgart, Tübingen, Braunschweig, Bremen, Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Jena und Marburg), um über die Militarisierung von Forschung und Lehre sowie über mögliche Gegenstrategien zu beraten.

Resolution(.pdf)

 

Hochschulen für den Frieden! - Nein zur Kriegsforschung! - Ja zur Zivilklausel!

Es gäbe genug Geld, genug Arbeit, genug zu essen, wenn wir die Reichtümer der Welt richtig verteilen würden, statt uns zu Sklaven starrer Wirtschaftsdoktrinen und -tradition zu machen. Vor allem aber dürfen wir nicht zulassen, dass unsere Gedanken und Bemühungen von konstruktiver Arbeit abgehalten und für die Vorbereitung eines neuen Krieges missbraucht werden. (Albert Einstein)

lineProf. Dr. Dr. h. c. Erhard Denninger

Zur Zulässigkeit einer so genannten „Zivilklausel im Errichtungsgesetz r das geplante Karlsruher Institut für Technologie (KIT). -  Gutachten im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung  - Februar 2009

Auf einen Blick

Das Kernforschungszentrum Karlsruhe GmbH (FZK) und die Universität Karlsruhe (TH) sollen zu einer rechtlich neuen, selbständigen Wissenschaftseinrichtung, dem „Karlsruher Institut für Technologie (KIT)“ verschmolzen werden.

Prof. Dr. Dr. h. c. Erhard Denninger untersucht die Frage, ob in dem Gesetz zur Errichtung einer solchen Körperschaft „KIT“ die Verankerung einer „Zivilklausel“ von der Art „Die Körperschaft verfolgt nur friedliche Zwecke“ rechtlich möglich ist.

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