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Beitrag von Cay Gabbe zum PeaceLab 2016-Prozess - 23.2.2017

Die Bundesregierung sollte nicht nur den Aktionsplan aktualisieren, sondern mutig ein Konzept für die Friedensförderung verabschieden – als Richtschnur für die gesamte deutsche internationale Politik. Der Deutsche Bundestag sollte einen Ausschuss für Friedensförderung einführen.

Es war gut, dass das Auswärtige Amt den Review-Prozess angestoßen hat. Es war gut, dass daraus u.a. die Konsequenz gezogen worden ist, die Krisenprävention zu stärken und es ist begrüßenswert, dass der 13 Jahre alte „Aktionsplan Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ durch neue Leitlinien auf der Grundlage eines breiten Diskurses ersetzt werden soll.

Es geht darum, aus dem Nein des Präventionsbegriffs heraus zu kommen und politisch Handlungsräume zu schaffen, in denen sich Frieden entwickeln kann – zwischen den Staaten und innerhalb der Gesellschaften.

Nicht von den Krisen, sondern vom Frieden her denken

Nach zwei Jahrzehnten, in denen krisen- und sicherheitsorientiertes Denken mit umstrittenen Ergebnissen im Vordergrund stand, ist die Zeit reif für einen neuen Ansatz/ für einen Paradigmenwechsel – wir dürfen nicht mehr von Konflikten und Krisen, sondern müssen vom Frieden her denken.

http://www.peacelab2016.de/peacelab2016/debatte/friedensfoerderung/article/friedensfoerderung-ein-konzept-fuer-die-deutsche-internationale-politik-kein-instrument-des-krisenm/

 

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